Stoffgliederung

DREI-WOCHEN-ABSCHNITT

Kurs Steuerrecht, Buchführung und Bilanzierung

Bearbeitungsschemata der Einkommen-, Gewerbe-, Umsatz- sowie der Erbschaft- und Schenkungsteuer, Körperschaftsteuer, Grunderwerbsteuer und des Verfahrensrechts. Unternehmensformen. Praktische Fälle. Handelsbilanz und Bilanzsteuerrecht. Bildung von komplexen Buchungssätzen mit Erfolgsauswirkung.
Hinweis: Sollten Sie über keine sicheren Buchführungskenntnisse verfügen, empfehlen wir Ihnen dringend die vorherige Teilnahme an der Woche Buchführung für Anfänger und Auszubildende.

 

ELF-WOCHEN-ABSCHNITT

Einkommensteuer

Schema Einkommensteuer, Betriebsveräußerung, Betriebsaufgabe, typische stille Beteiligung, gewerblicher Grundstückshandel, Abgeltungsteuer, Veräußerung einer § 17 EStG-Beteiligung, Vermietungseinkünfte, Renten, Nießbrauch, private Veräußerungsgeschäfte. Vorweggenommene Erbfolge, Erbauseinandersetzung. Ehescheidung. Verträge unter Nahestehenden.

Bilanzsteuerrecht

Verhältnis von Handels- und Steuerbilanz. Wichtige Positionen der Steuerbilanz, u.a. immaterielle Wirtschaftsgüter, Grundstücke, Beteiligungen, Rücklagen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Bewertung, z.B. Anschaffungs- und Herstellungskosten, AfA, Teilwertabschreibung, Vorratsbewertung, Kalkulation. Sonderprobleme, z.B. Tausch, Leasing, Mietereinbauten, Gebäudeabbruch, Ehegattengrundstücke, betriebliche Schuldzinsen, Zuschüsse, Erbbaurecht; Bilanzberichtigung, Mehr- und Wenigerrechnung, Bilanzänderung.

Handelsbilanz, Mitunternehmerschaften
Handelsrechtlicher Jahresabschluss, Bilanzposten, Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte, Bewertungsregeln, Gliederungsvorschriften. Sonderprobleme, u.a. latente Steuern, Tausch, Verhältnis von Handels- und Steuerbilanz. 
Gründung einer Mitunternehmerschaft, Ergänzungsbilanz, Sonderbilanz, Ausscheiden von Mitunternehmern, GmbH & Co KG.

Körperschaftsteuer
Besteuerung der Kapitalgesellschaften und ihrer Gesellschafter; Bearbeitungsschema Körperschaftsteuer. Entwicklung des steuerlichen Einlagekontos. Verdeckte Gewinnausschüttung, verdeckte Einlage, Zinsschranke, Verlustabzug bei Gesellschafterwechsel, Liquidation, Organschaft, Betriebsaufspaltung, Vereinsbesteuerung.

Umsatzsteuer
Bearbeitungsschema Umsatzsteuer. Leistungsformen. Leistungsorte. Gemeinschaftsbesteuerung, Drittlandsbesteuerung, Reihengeschäfte. Organschaft. Vorsteuerabzug, Vorsteuerberichtigung. Schadensersatz. Geschäftsveräußerung. Gesellschafterleistungen. Lieferung und Entnahme von Grundstücken, Ehegattengrundstücke. Kommission. Verlagerung der Steuerschuld. Differenzbesteuerung. Reiseleistungen.

Internationales Steuerrecht
Entstehung und Vermeidung von Doppelbesteuerung, u.a. Freistellungs-, Anrechnungs-, Abzugsmethode; Doppelbesteuerungsabkommen; Steuerpflichten, Entstrickung und Verstrickung; Besteuerung von Ausländern im Inland,  Grenzpendler, Grenzgänger; Progressionsvorbehalt, ausländische Verluste, Aktivitäts- und Rückfallklauseln, Außensteuergesetz, u.a. Wegzugsbesteuerung, Zwischengesellschaften.

Erbschaft- und Schenkungsteuer; Grunderwerbsteuer
Grundzüge des Erbrechts. Bewertung Betriebsvermögen mit Verschonungsregeln. Bewertung Grundvermögen mit Steuerbefreiungen, z.B. Familienheim. Übriges Vermögen, Nießbrauch, Lebensversicherungen, Schenkung unter Auflage, Nachlassverbindlichkeiten. Persönliche und sachliche Freibeträge. Zusammenrechnung von Erwerben. Grunderwerbsteuer mit Gesellshafterwechsel bei Grundstücksgesellschaften.

Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung
Rechtsbehelfe. Fristen. Änderung von Verwaltungsakten, Vorbehaltsfestsetzung, vorläufige Festsetzung, steuerliche Nebenleistungen. Vertrauensschutz, Festsetzungsverjährung. Haftung, u.a. des GmbH-Geschäftsführers und bei Betriebsaufspaltung. Außenprüfung. Steuerstrafrecht mit Selbstanzeige. Grundzüge der Vollstreckung. Finanzprozess. 

Umwandlung, Gewerbesteuer
Umwandlungsrecht handelsrechtlich und steuerrechtlich. Umwandlung durch sämtliche Unternehmensformen einschließlich Verschmelzung und Spaltung. Steuerverstrickung von Anteilen. Gewerbesteuer mit Besonderheiten, u.a. Finanzierungsentgelte, Grundstücke, Dividenden. Gewerbeverluste; Unternehmerwechsel; Organschaft; Anrechnung der Gewerbesteuer. 

2 Klausurenwochen
Im 2. Abschnitt des Seminarkurses sind die Wochen 7 und 11 Klausurenwochen.
Die Klausurentechnik ist das A & O in jeder schriftlichen Prüfung. Die Umsetzung von theoretischem Wissen in die praktische Anwendung am Fall muss systematisch trainiert werden. Sie schreiben deshalb täglich einen Test oder praktischen Fall, der korrigiert und bewertet wird. Alle Klausuren werden unter prüfungsmäßigen Bedingungen geschrieben. Jede schriftliche Arbeit wird sofort im Anschluss besprochen, solange die Probleme noch frisch im Kopf sind. Sie erhalten außerdem eine ausführliche schriftliche Musterlösung zur Nacharbeit. Sie erreichen dadurch Routine und eine Sicherheit bei der Lösung von Klausurproblemen.
Zusätzlich schreiben Sie grundsätzlich jeden Samstag eine abschnittsbezogene Examensklausur unter Examensbedingungen.

Insgesamt schreiben Sie während des Seminarkurses über 110 Stunden Klausuren und zusätzlich noch etwa 30 Stunden Teste und kleinere praktische Fälle.